Grubenfahrten

Ich bin ja immer – selbst heute noch – dem Bergbau sehr verbunden. Er hat mein ganzes Leben geprägt. Deshalb habe ich mich auch nach meinem aktiven Bergmannsleben dafür engagiert, jedem, der wollte, die Arbeit der Bergleute näher zu bringen. Bis in die neunziger Jahre gab es noch die sogenannten Grubenfahrten, bei denen Interessierte einfahren und echte Schichten miterleben konnten. Leider kam es immer wieder mal zu Unfällen, so dass es dann irgendwann nicht mehr möglich war, Besucher einfahren zu lassen.

Auf den Bildern sehen Sie mich jeweils mit einem blauen Helm. Die Besucher haben alle blaue Helme bekommen.

Normalerweise trugen alle Handwerker, also z. B. Elektriker und Schlosser blaue Helme.

Ansonsten gab es noch:

- weiße Helme für Steiger und alle darüberliegenden Berufsgruppen
- gelbe Helme für alle Bergleute
- rote Helme für alle Bergleute, die ausgebildete Nothelfer waren

Grüne Helme gab es auch, aber die wurden nur über Tage getragen.

Grubenfahrt im Dezember 1988

Eigentlicht war es nicht üblich, dass Besucher weiße Helme bekamen, aber das war auch von Pütt zu Pütt unterschiedlich. Meine Tochter war seinerzeit auf einer Besucherschicht auf der Zeche Rheinpreußen.

 

Grubenfahrt im Februar 1993


von links nach rechts: Karl Kowalsky, Peter Reinders, Susanne Kowalsky, Albrecht Kowalsky

Grubenfahrt am 8. Oktober 1993

         

Grubenfahrt am 25. März 1994

 

Grubenfahrt am 28. Oktober 1994